31.03.2009

Chinese-Chicken-Chicken-Chinese

 

Der Tag heute ist unglaublich sonnig, weshalb er als absoluter Urlaubstag verbucht wird. Ich bin auch überhaupt nicht in der Aufschreiblaune, weshalb dieser Eintrag wohl eher kurz wird.

Broadway Downtown laufen wir und holen Julia in der Broomestreet ab. Wir gehen lecker Mittagessen im "The Cupping Room Café". Es ist etwas teurer, aber dafür total süss eingerichtet und wahnsinnig lecker. Miss J isst hier wohl öfter Mittag. Die Gemüsesuppe ist sehr zu empfehlen. Wir streifen heute die Canalstr. laufen die Mulberry Uptown besichtigen in aller aller Ruhe Chinatown und Little Italy und landen in der knallen Sonne am Pier 17. Ich glaube warum Starbucks in Amerika son beliebt ist liegt daran, dass man hier einfach sitzen bleiben darf. Sonst wird man in jedem Café sofort rausgeschmissen sobald man den Teller ansatzweise leer hat, bei Starbucks trifft sich einfach jeder. Man darf sitzen und man selbst sein, auf Freunde warten, noch einen Anruf beim Geschäftskollegen machen, oder wie der Mann neben uns beim Astor Place Starbucks eine Promi-Hochzeit planen. Irgendjemand sehr sehr reiches heiratet am 9. Mai und sein Wedding-Planner sitzt gerade neben mir. Der kommt gerade von den Phillipinen, wo er sich alle Hotels für das Brautpaar angesehen hat.

Chinatown wird von Touristen immer durchrannt, was ich gemein finde, denn gerade hier findet man die tollsten Häuserfronten und Feuerwehrleitern. Aber Häuserfronten und Feuerwehrleitern bringen natürlich kein Geld, deshalb wird man überall angesprochen. Ob Du in Chinatown bist merkst du daran, dass dir jeder eine Massage anbietet in Little Italie bietet dir jeder einen Restaurantplatz an mit der besten Pasta.

Abends treffen wir Julia in der alten Wohnung und helfen ihr aufräumen. So komme ich ausserdem noch an sehr viele tolle Klamotten, weil Julia ganz viel aussortiert hat. Forever 21 hat soweit erstmal Ruhe.

Schreibrythmus

Ich weiss nicht, ob euch das was hilft, aber wenn ich Abends nach Hause komme, werde ich den letzten Tagesbericht immer nochmal anpassen, das bedeutet, wenn ihr alles mitbekommen wollt lohnt es sich nach dem aufstehen nochmal die einen Tag alten Einträge anzuschauen.

Siamese

Ich habe heute endlich auch meine Siamese Sprenkler Fotostrecke angefangen. Letztes Jahr hab ich es ja nicht gemacht, aber dieses Jahr geht da kein Weg dran vorbei. Meine Fotowand wird komplett entleert und dann wird sie mit den tausenden, unterschiedlichsten Sprinkleranlagen gefüllt. Manche erinnern mich irgendwie an Titten mit Nippelketten. Ich liebe diese Sprinkleranlagen. Sie sind genial, einfach genial. Keine Ahung warum ich sie so wundervoll finde, aber letztes Jahr haben sie mich schon gefangen genommen und irgendwie bin ich alle fünf Meter verzückt, wenn ich einen sehe.

 

New Yorks Kaffedeckel

Was ein richtiger New Yorker werden will, der muss sich mit den 1000 verschiedenen Formen der Kaffedeckelöffnungen auskennen. Es gibt sie offen, so wie wir es von Starbucks in Deutschland auch kennen, zum Aufreissen und Einharken, zum Eindrücken, Drehen. Das ist ne Wissenschaft für sich.

29.08.2009 The perfect day oder Sex and the City

Ihr könnt mich jetzt wieder für bescheuert halten, aber heute war der perfekte Tag um zu beweisen, dass das buddhistische "fliessen lassen" das Beste ist, was man im Leben machen kann.
Probiers mal mit Gemütlichkeit.

Miss Pearl ist eine begeisterte "Sex and the City" Anhängerin und nach dem schönen Frühstück mit Miss J und Schüschü sind wir einfach mal drauf losgegangen.
Miss Pearl sprach am Tisch noch davon, dass man hier ja perfekt eine "Sex and the City Tour" machen könne, wenn man mich nicht dabei hätte und das sie unglaublich Lust auf Flohmarkt hätte.
Unsere beiden New Yorker haben uns daraufhin von der Bakery überhaupt erzählt. The place to be "The Magnolia Bakery" wo Menschen Schlange stehen um einen von diesen kleinen Cup Cakes zu erhaschen.
Vorher hab ich es mir noch kurz beinahe mit unserem Frenchie verspielt, weil ich seine London Bearclaws als Kamm benutzen wollte. Diese Bearclaws sind komische Holzkämme die aussehen wie Bärentatzen, die man zum Salatmischen benutzt.
Naja die Frenchies eben, erinnert euch nur mal an meine Geschichte mit dem französischen Gemüsekuchen letzes Jahr, dann wisst ihr welchen Stellenwert gutes Essen in diesem Haushalt hat. Schüschü hat sogar einen wunderschönen Notenständer um von dort aus besser neue Rezepte auszuprobieren. Man muss ihn einfach dafür lieb haben.
Dank des Umzugschaos lerne ich gleich noch die tolle Seite gliffy.com kennen, bei der man online seine Wohnung Maßstabsgetreu einrichten kann. Sozusagen "Die Sims" für Erwachsene.

Wir haben uns danach einfach treiben lassen und sind losgelaufen, einfach irgendwo hin, nur um zu realisieren, dass wir jetzt wirklich in New York sind.
In einem der wahnsinns Vintage Läden die es auf der Bleeker Str. überall gibt hat Miss Pearl dann das Telefonat der Verkäuferin mitangehört und so durch Zufall (ich nenne es Schicksal) mitbekommen, dass am 1. April "Celtic Thunder" auftreten. Eine Musikgrupe die Irishe Folk Musik macht und auf die sie total steht.
Das war der erste Streich des Tages und schon jetzt strahlte Madame über das ganze Gesicht. Nachdem sie dann noch den perfekten Woll Poncho in der Boutique "Aurora" 185 Bleecker Street erworben hat für leppische 66 Dollar scheint der Tag perfekt.
Doch unser Karma belohnte uns mit noch viel mehr. Als wir an der Bleeker Ecke Charles street sind entdecke ich einen "Juicy Couture Laden" und sie die Charles Street und erzählt mit stolz, dass das die Strasse sei in der Carrie Bredshaw also "Sarah Jessica Parker" in dieser Serie leben würde.
3 Minuten später stehen wir vor ihr. Nein, nicht vor der Kulisse sondern vor der echte Sarah Jessica, die sich gerade ihre Jeans wieder ordentlich in die Jeans steckt und eine Freundin an der Tür empfängt.
Hier lag nämlich eine Verwechslung vor die Charles Street ist nicht die Kulisse sondern die reale Wohnung der bekannten Schauspielerin. Diese Frau ist winzig klein, dürr und ja Miss Pearl ist durch soviel Surrealismus leicht überfordert. Es war so süss zu sehen, wie Miss Pearl realisiert hat, dass sie diese Frau gerade tatsächlich real getroffen hat.
Ein paar Minuten später kamen wir an einem Laden an, vor dem sich eine Truppe sehr glücklich scheinender Menschen begegnete und ich begriff, dass wir vor der unglaublich bekannten "Magnolia Bakery" stehen. Ich hab mir schon ein bisschen Sorgen um meine Freundin gemacht, die hatte nämlich jetzt wirklich richtig rote Wangen vor Aufregung, Freude und Surrealismus.
Sie ist dann schnell reingehüpft und hat sich einen dieser knallroten Velvet ....cakes whatever with Vanilla gekauft. Ich hab ihn nicht probiert, weil ich meine Ernährungsumstellung nicht gedankenlos über den Haufen werfen wollte, aber laut ihr war der Cupcake ein Traum.

Der nächste Schicksalshafte Stop war in der 6th Avenue Ecke 8 Strasse West als wir durch Zufall an dem "Barnes & Nobles" vorbei laufen, von dem sie mir eine Minute davor erzählt hat, dass sie sich den auf keinen Fall entgehen lassen will.
Irgendwie fühlte sich der Tag an, als hätte Bruce Almighty Urlaub genommen und begleite uns durch New York als unsichtbarer Stadtguide und Wünscheerfüller. Als wir an der Avenue of the Americas Ecke Waverly einen Flohmarkt finden, wird der Tag wirklich mehr als surreal, weil das doch genau das war wovon sie heute morgen noch gesprochen hatte.
Und was gibt es hier zu kaufen? T-Shirts im Starbuckslogo Look. Ich hab mir so langsam aber sicher Sorgen gemacht, dass das ein emotionaler Overflow werden könnte.
Die Jones Avenue Ecke 4th street ist anscheinend irgendwie die Sexshop Ecke. Cherry Box und Tic Tac Toe geben sich hier die Hand.
Parrots & Puppy verzückt sie dann noch gänzlich mit süssen kleinen Welpen die sich im Schaufenster balgen.

In der Rivoli Pizza gibt es die perfekten Meatball Spaghettis und wir sind wirklich müde. Hier hängt ein Schild an der Wand "First Aid for the choking victim" Gut zu wissen, was ich tun muss, wenn mein Tischnachbar sich an dem perfekten Meatball verschluckt.
Die Amis sind wirklich ein süsses Völkchen und Miss Pearl überglücklich. So scheint es mir zumindest.

Die New York Tasche

Letzes Jahr in New York hatte ich mir eine tolle Tasche von Miss J geliehen in die ich mich sehr verliebt habe, weil sie a) total schön aussieht und b) mein treuer Begleiter bei der Entdeckung New Yorks war. Ich hab in Frankfurt bis zum Umfallen nach einer solchen Tasche gesucht und gestern Abend hat sie sie mir geschenkt. Einfach so, sie wollte sie aussortieren.

Alles fügt sich.

30.03.2009

Wir haben den gestrigen Tag beim Vietnamesen ausklingen lassen. Zwei Freunde aus der French Connection waren noch dabei und einer der beiden hatte Geburtstag, weshalb die Kellner irgendwann das Licht gelöscht haben und das ganze Restaurant anfing "Happy Birthday" zu singen und ein Flan mit Kerze wurde hereingetragen. Irgendwie süss, total süss.

Das Essen war genial und Miss Pearl hatte schon wieder riesen Glück, weil der Kellner sehr darauf bedacht war ihr zu sagen welche Gerichte Nüsse enthalten, weil er selbst so sehr allergisch ist. Das war einfach mal wieder toll. 

 Ich hab mich an den Spinat in Knoblauch gehalten.

Hab heute morgen von Miss J die Waage erhalten, weil ich sonst echt total verunsichert bin, ob ich alles richtig mache oder wieder in alte Gewohnheiten verfalle.

Bisserl arg ist das mit dem Vermisssen von Mr. T aber jetzt steigern wir uns da einfach mal nicht rein sondern geniessen den Urlaub. Eigentlich müsste ich mir auch verbieten meinen Mail-Account zu lesen, aber irgendwie ist das auch blöd so ganz ohne ab und zu mal die Mails zu löschen, sonst kommt man nach 2 Wochen im Büro an und liest erstmal drei Tage Mails. Nee da hab ich keinen Bock zu.

Wo es heute hingeht weiss ich nicht, Miss Pearl hat einen Plan gemacht, den ich aber nicht wissen wollte, sonst überkommt mich so das Gefühl von Ordnung und Vorhersehbarkeit und es gibt doch nichts was ich mehr Liebe, als die Freiheit sich treiben zu lassen.

 

 Hello to a new day!

 

Heute geht es also die 5th Avenu Uptown, haha ich weiss was wir ansteuern. Aber bevor wir irgendwas ansteuern gibt es erstmal Frühstück in der Zaros Bakery, die mich total überfordert, weil es alles gibt und alles unglaublich gut aussieht. Ich entschliesse mich nach wirklich langem Hin- und Her für das grösste Vollkornbrötchen das ich jeh gesehen habe. Der Kandidat hat 15 Punkte. Das Brötchen gewinnt die Schlacht und nach der Hälfte bin ich satt. Von der Seite sieht es aus wie das Bett aus "Die Prinzessin auf der Erbse" nur hier sind die Matrazen Tonnen von Truthahnfleisch und Tomaten und die Erbse ist ein Kern aus Cranberrie Marmelade. Es ist ein Geschmacksmärchen.

Hey Commandante mir gegenüber ist ein Design-Lampengeschäft und da hängt eure tolle grosse, runde, weisse Lampe aus dem Esszimmer. 

Wir machen kurz einen Schlenker weg von der 5th zur Vanderbildt um die Grand Central Station zu sehen. Da war ich letztes Jahr nicht, irgendwie hatte mich zuviel anderes abgelenkt. 

Miss Pearl bewegt sich seit gestern so sicher durch den New Yorker Strassenverkehr, dass sie jetzt einfach mal mitten auf der Strasse stehen bleibt um während der Rotphase auf sie zukommenden Autos zu fotografieren. Was ein Schock, da wird die Ampel grün und man sieht seine Freundin alleine in der Mitte der Strasse stehen. Miss Pearl allein gegen den Rest der Avenue!

Die Decke der Grand Central Station ist so unglaublich wundervoll, dass ich mich am liebsten auf die Erde legen würde um sie anzustarren. Ein kräftiges Türkis mit Sternen und Sternzeichen, so dass es irgendwie irritierend schön ist, weil es mich an den Atlantik erinnert während ich an die Weite des Himmels denken muss, obwohl es sich um die Abgrenzung zwischen Gebäude, mir und der Stadt draussen handelt und trotzdem gleichzeitig den Knotenpunkt der Welt zu sein scheint. Beinahe hätte ich Miss Pearl verloren vor lauter Träumerei.

Eigentlich sind wir hier um die Info für New Haven zu holen. Ich Geographigenie hab nämlich mal wieder alles verwechselt und wir wollten nicht nach Harvard sondern nach Yale. Und sowas passiert mir als alter Gilmore Girls Fan. Schon peinlich!

In dem Pylones Geschäft bekommen wir beide einen kleinen Durchdreher, weil es so viele unglaublich tolle Dinge dort zu kaufen gibt. Käsereiben in den buntesten Farben, Kehrbleche und Besen die aussehen wie Prinz und Prinzessin.

Wieder zurück kommen wir an einem "Build a Bear" und an einem "Friends to be made" vorbei. Das Prinzip ist wirklich toll.

http://www.buildabear.com/

Hier kann man seine ganz "persönlichen" Stofftiere gestalten. Man sucht sich nen Teddy Körper aus, füllt den mit Stimme, dann mit der Füllwolle und einem kleinen Herzen, dann wird er zugenäht, bekommt die Klamotten und Accesoires an die man sich aussucht und ja- dann kann man ihn mit nach Hause nehmen.

Nur mit dem "Friends to made" Konzept kann ich mich nicht so anfreunden, das klingt so nach "Kauf Dir Deine Freundin".

Und dann kommt die grosse Stunde. Wir landen im Tiffanys.

Tiffanys sorgte heute für mein ganz persönliches Mastercard Erlebnis.

Tiffanys Anhänger - 150 Dollar

Kette verlängern lassen - 38 Dollar

Miss Pearl dabei zusehen, wie sie sich über ihre neue in New York selbst erworbene, eigenen kleine Tiffanys Kette freut als sie sie aus dem 6ten Stock Customer Care abholt - unbezahlbar.

Jeder wird hier behandelt, als wäre er Millionär. Die Securitys klingen als wären sie gecastet worden. Meine Freundin meinte: Wer nicht "Diamonds" sagen kann ohne dass es klingt als habe er dabei Sex, darf hier nicht anfangen. Und ich glaube sie hat Recht. Obwohl sie mehrmals betont, dass die beiden Vitrinen im Erdgeschoss mit dem kleinen "bis 150 Dollar Schild" ihre einzigen erwerblichen Vitrinen wären, lockt uns der Securitymann die ganze Zeit. "Kommt, geht doch mal in den 3ten. Da sind die schönen Silbercollectionen, nur mal anprobieren, wirklich und die Diamanten!" Das ist Verführung pur! Also gut, wir fahren in den 3ten.

Hier in der Vitrine liegt sie, meine Kette. Wäre ich total in mich verliebt und hätte zuviel Geld würde ich mir genau diese Kette kaufen. Sie passt perfekt zu meinem Tiffanys Armband nur dass dort auf dem schönen, runden Anhänger "Tiffanys New York" drauf steht. Sowas kann man sich zu Hause nicht kaufen.

Aber am aller, am aller aller allerschönsten sind die wundervollen ganz simplen Ketten mit den einfachen Diamanten. Ein Diamant an einer kleinen, feinen Silberkette. Die funkeln und glitzern so schön. Die kompletten Spektralfarben je nach dem wie ich den Kopf drehe. Mir kommen ein bisschen die Tränen, weil es so wundervoll aussieht. Ich denke daran erkennt man die echten. Das kriegt man in billig nicht hin.

Nach dem Mittagessen ist es auch schon Zeit wieder zu Tiffanys zurückzukehren und die Kette abzuholen. 

Das ist ein scheissgeiles Gefühl in den 6ten Stock zu fahren sich anzumelden und dann auf einem dieser dicken unglaublich bequemen Sessel Platz zu nehmen. Dann wird man aufgerufen und bekommt sein Schmuckstück.

Auf dem Rückweg singt uns der Liftboy ein perfektes Ständchen mit einer wundervollen Broadway Stimme, was unsere "Casting-Theorie" bestätigt. "It´s now or never"

Im Central Park verstehe ich dann so langsam, was für ein Fucking glückliches Kind ich doch bin. Ich sitze in der Sonne auf der Parkbank "Annabelle" und denke an Mr. T, meine Familie, meine Freunde und daran, dass ich den Luxus geniessen kann schon das 2te Mal für über 2 Wochen in New York zu sein. 

Ich glaube man kann New York nicht fühlen, wenn man keine Zeit hatte einen Tag in der Sonne des Central Parks zu verbringen.

Durch den Park auf die andere  Seite laufen wir denn Broadway wieder Downtown und kapitulieren irgendwann zwischendrin. Also ab in die rote 1 und downtown bis zur 14ten.

Wir sind beide total platt.

Abendessen gibt es im Panna II Indian Restaurant.

www.panna2.com

Oh my god! Der Untertitel des Restaurants ist : Where Chili Pepper Lights meets Christmas-tree Lights und dieser Name ist Programm. 

Sehr kurios ist der Moment, den man an der Treppe des Gebäudes ankommt. Man geht die Treppe hoch und ab Stufe 5 öffnen sich zwei Türen aus der jeweils ein Inder heraustritt und auf Dich einredet.  Die beiden Restaurants sehen einfach aus, als handele es sich um eine Spiegelung. Das Ding ist knalle eng, knalle voll und überall hängen Lichterketten, Fahnen, Glitzerfolie, Godzilla, eine Mini Babypupe und also ich fühle mich als wäre ich mit einem Schlag in Charlies LSD Schokoladenfabrik gelandet. Irgendwann wird die Musik laut, das Licht geht aus, eine Diskokugel dreht sich und sie spielen das schreckliche "Happy Birthday" Lied, dass ich aus Deutschland von unserem Youtube Video kenne. Ich sagte beim Reinkommen aus Spass noch: Hier haben sie sicher dieses bekloppte Video gedreht.

Das Essen ist jedenfalls wirklich genial lecker und an der Wand hängen Danksagungen der "Coyote Ugly Crew" da dieses Restaurant wohl in dem Film vorzukommen scheint. Ich kann mich daran ehrlich gesagt nicht erinnern, obwohl ich den mehrmals gesehen habe.

 

Ich male mir aus, wie es zu der merkwürdigen Begegnung an der Tür des Restaurants komme und spinne ein bisschen rum. Wahrscheinlich gehören die beiden Restaurants zwei jetzt verfeindeten Brüdern, die das Restaurant geerbt haben und seitdem Erbstreit versuchen das beste indische Restaurant in New York zu bekommen.

 

Beim Rausgehen kann man das merkwürdige Procedere noch mal von hinten betrachten, wie sie beide den anderen belauernd hinter der Glastür stehen und warten, bis sich jemand der Treppe nähert um ihn dann sofort in das eigenen Lokal zu locken.